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INHALT:

INTERNATIONAL Von durchdachten Standortentscheidungen profitieren! Hierdurch können sich Unternehmen erhebliche Vorteile gegenüber Konkurrenten verschaffen. Waren, die in den jeweiligen Abkommensländern hergestellt werden, können zollfrei, zu einem ermäßigten Zollsatz oder ohne Mengenbeschränkungen vermarktet werden. Durch zollrechtlich durchdachte Standortentscheidungen können Regionen sehr effektiv abgedeckt werden. Zum Beispiel ist es möglich, durch einen relativ lohnkostengünstigen Produktionsstandort in Mexiko den gesamten Nordamerikanischen Markt (NAFTA) zu beliefern - immer unter der Voraussetzung der Einhaltung der jeweiligen Freihandelsregeln. Allerdings ist es durch die Vielzahl der Abkommen nicht leicht, den Überblick über die Möglichkeiten der Handelserleichterungen auf dem globalen Terrain zu behalten. Die Welthandelsorganisation hat daher eine Datenbank zu den bestehenden bilateralen und regionalen Handelsabkommen jeden Foto:bilderbox.com Landes sowie zu den Zollunionen der WTO Mitglieder geschaffen. Mit Hilfe dieser Datenbank können die Handelsmöglichkeiten Bedeutende Freihandelszonen der Welt Abkommenspartner der Europäischen Union Die grauen Staaten auf der Weltkarte sind keine WTO-Mitglieder. Russland wird aller Voraussicht im Juli 2012 der WTO beitreten Quelle: WTO eines jeden einzelnen Landes durchgespielt werden. Die jeweiligen Abkommen (Spielregeln) stehen in englischer Sprache zum download bereit. Die Nutzung der Datenbank ist kostenlos und unter dem folgenden Link http://rtais.wto.org/UI/PublicMaintainRTAHome.aspx einsehbar. Die Vielzahl der bi- und multilateralen Handelsabkommen und insbesondere die unterschiedliche Auslebung dieser machen einen kompletten Überblick über Handels- und Investitionsbedingungen weltweit sehr schwierig. Es lohnt sich allerdings bei anstehenden Entscheidungen gezielt die durch Abkommen eröffneten Spielräume auszuloten. Die IHK steht für entsprechende Anfragen gerne zur Verfügung. Der Autor ist Teamleiter Außenwirtschaft der IHK Saarland Tel. (06 81) 95 20 - 420 E-Mail: savas.poyraz@saarland.ihk.de North American Free Trade Association Association of SouthEast Asian Nations Mercosur ­ Südamerika 460 Millionen Konsumenten 575 Millionen Konsumenten 260 Millionen Konsumenten Eine Freihandelszone wird bei der WTO als Vorläufer für eine Zollunion betrachtet. Der Unterschied zwischen einer Freihandelszone und einer Zollunion (wie die EU) liegt darin, dass bei einer Freihandelszone die Außenzölle der Mitglieder gegenüber Drittstaaten nicht angepasst werden. Bei einer Zollunion sind die Außenzölle der Mitglieder gegenüber Drittstaaten vereinheitlicht. 52 SaarWirtSchaft 02/2012


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