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BETRIEBLICHE PRAXIS Wenn einer eine Reise tut ... Pro Jahr werden in Unternehmen rund 155 Millionen Geschäftsreisen abgerechnet, die insgesamt zu Ausgaben von rund 44 Milliarden Euro führen. Vor allem eintägige Dienstreisen, z. B. von Vertriebsmitarbeitern und Monteuren, nehmen davon einen hohen Anteil ein. Ein Telekommunikationsunternehmen hat errechnet, dass allein für die Abrechnung einer täglichen Dienstreise mit einer steuerfreien Erstattung von 6 Euro Verpflegungspauschale im Betrieb rund 7 Euro an Verwaltungskosten anfallen: Tägliche Abwesenheitszeiten von der Wohnung müssen dokumentiert und kontrolliert, die Belege anschließend für das Finanzamt aufbewahrt werden - ein enormer bürokratischer Aufwand für alle Beteiligten. schlagen. Dadurch würden sowohl die Aufzeichnungen der Abwesenheitszeiten als auch die Abrechnungen und Aufbewahrungen entfallen. Bei mehrtägigen Dienstreisen mit Übernachtungen sollte ebenfalls auf die Aufzeichnung der Abwesenheitszeiten verzichtet und dafür eine Pauschale für den An- und Abreisetag eingeführt werden. Im geltenden Steuerrecht entscheiden enge Bestimmungen darüber, ob Reisekosten vom Arbeitgeber steuerfrei oder nur steuerpflichtig erstattet werden dürfen. Ein wichtiges Kriterium ist dabei, ob bei einem Arbeitnehmer eine so genannte regelmäßige Arbeitsstätte vorliegt: Wenn eine solche regelmäßige Arbeitsstätte aufgesucht wird, scheidet die steuerfreie Erstattung von Reisekosten aus. Der Arbeitnehmer kann dann nur die Entfernungspauschale als Werbungskosten beim Finanzamt geltend machen. Zurzeit gilt die Arbeitsstätte des Arbeitgebers als ,,regelmäßig", die der Arbeitnehmer mindestens einmal wöchentlich aufsucht. Ein Arbeitnehmer kann daher mehrere regelmäßige Arbeitsstätten gleichzeitig haben, z. B. ein Filialleiter, der mehrere Filialen betreut und wöchentlich aufsucht. Eine Filiale ist allerdings nur dann regelmäßige Arbeitsstätte, wenn der Filialleiter diese von seiner Wohnung aus anfährt. Fährt er hingegen zwischen den Filialen hin und her, kann der Arbeitgeber Reisekosten steuerfrei erstatten. Besucht der Filialleiter eine Filiale in einem Monat nur zweimal, ist diese Arbeitstätte ebenfalls nicht mehr regelmäßig. Der DIHK fordert angesichts dieses bürokratischen Vorgehens eine gesetzliche Definition einer regelmäßigen Arbeitsstätte, die von der Anzahl der Besuche des Arbeitnehmers unabhängig ist. Ebenso sollte es nur noch eine regelmäßige Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis geben. SaWi Vereinfachung durch Pauschalen schaffen Als Vereinfachung bei täglichen Dienstreisen hat der DIHK die Einführung eines Jahresverpflegungspauschbetrags vorge- Weitere Informationen: Daniela Karbe-Geßler DIHK Berlin Telefon (0 30) 2 03 08 - 26 06 ICH STELLE MENSCHEN EIN, KEINE SCHULZEUGNISSE. IM TEAM SORGEN WIR DAFÜR, DASS DIE LEISTUNG TROTZDEM STIMMT. Gute Chefs sehen nicht nur Noten, sondern die ganze Persönlichkeit. Im Team Zukunft sorgen wir gemeinsam mit Ihnen dafür, dass aus versteckten Talenten wertvolle Fachkräfte für Ihr Unternehmen werden. Rufen Sie unsere zentrale Service-Nummer für alle Ausbildungsfragen an: 01801 66 44 66.* * Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min SaarWirtSchaft 02/2012 69


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